Radioangebote des ORF

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Die ORF-Radioprogramme im Internet - Hintergrundinformationen

Der ORF stellt seine Radioprogramme bereits seit vielen Jahren auch über das Internet zur Verfügung. Bei der Auswahl der dafür verwendeten Technik waren die Prinzipien immer, die Programme für die größtmögliche Zahl von Hörern und Hörerinnen und gleichzeitig so einfach wie möglich in der Nutzung anzubieten.

Technisch versierte Nutzer und Nutzerinnen wünschen sich oft weitgehende Konfigurationsmöglichkeiten, wie sie andere Anbieter manchmal bereitstellen. Andererseits sind solche Einstellungsmöglichkeiten sowohl bei Geräten als auch bei Software für viele Hörer und Hörerinnen eher abschreckend. Deswegen gibt es immer einen Standardplayer mit einem technischen Format, das für die meisten Geräte abspielbar ist. Dieses Standardformat kann sich im Laufe der Zeit ändern.

MP3

MP3 ist ein Verfahren/Format zur Kompression digital übertragener Audiodaten. Obwohl es inzwischen mehrere weiterentwickelte Alternativen gibt, ist es das bisher am weitesten verbreitete Format für die Speicherung und Übertragung von Musik auf Computern und im Internet. Praktisch jeder Player und jede Software können das Format abspielen. Das ist auch der Grund, warum der ORF seine Radioprogramme im Internet standardmäßig in diesem Format überträgt. Der ORF Radioplayer verwendet dieses Format. Auch der direkte URL des MP3 Streams für Desktop-Mediaplayer ist auf radio.ORF.at im erweiterten Angebot der Radiosender verlinkt.

Windows Media Audio

Wegen der überwältigend großen Verbreitung von Windows und der zugehörigen Medienkomponenten konnte der ORF in der Vergangenheit damit das größtmögliche Publikum technisch erreichen. Auch heute gibt es noch Hörer und Hörerinnen, die dieses Format am leichtesten nutzen können. Deswegen werden die WMA-Streams hier auf radio.ORF.at in den erweiterten Audioangeboten auch in Zukunft bereitgestellt.

Die Technik des ORF-Radioplayers

Der ORF Radioplayer strebt nach einer möglichst großen Einfachheit und Kompatibilität. Er verwendet sehr wenig HTML und versucht auch die Stylesheets und Javascript klein zu halten. Derzeit läuft eine Betaversion, die noch nicht endgültig optimiert ist.

Der Player bedient sich je nach Möglichkeiten des Abspielgerätes der besten verfügbaren Technik. Auf einem iPhone ist das zum Beispiel das im Browser bereits vorhandene HTML-Audio-Element. Auch in Browsern auf Laptops, Windows-PCs und Apple MacIntoshes, die HTML 5 beherrschen und deren Audioelemente zudem MP3-Livestreams abspielen können, wird dieses Audioelement verwendet. In den meisten anderen Konstellationen kommt ein unsichtbares Adobe-Flash-Plug-in zum Einsatz. In eher wenigen Fällen kann es auch vorkommen, dass ein vorhandenes Microsoft-Silverlight-Plug-in verwendet wird. Leider gibt es auch Browser und Endgeräte, die über keines der genannten Softwaremodule verfügen. In so einem kann der ORF-Radioplayer die Radioprogramme dann leider nicht abspielen.

Alternative Audioformate

Ogg/Vorbis ist quelloffen und wird von den Entwicklern als im Gegensatz zu MP3 patentfrei bezeichnet. Es ist in der IT-Branche mittlerweile ziemlich gebräuchlich und wird von einer Reihe von Soft- und Hardwareprodukten unterstützt. Der große Durchbruch unter Privatpersonen blieb bisher aber aus. Es gibt auch Kritik an diesem Format. Der Dateigrößen-Overhead ist beispielsweise größer als bei anderen Formaten.

RealAudio von RealMedia wurde von vielen Pionieren des Audiostreaming, so auch von der BBC und dem ORF eingesetzt. In der Zwischenzeit ist seine Verbreitung stark zurückgegangen. Der ORF setzt das Format nicht mehr ein.

AAC (Advanced Audio Coding) ist ein im Rahmen der MPEG-2- und MPEG-4-Standards festgelegtes Verfahren, das von mehreren großen Unternehmen entwickelt wurde. Apple und RealMedia setzen dieses Format für ihre Musik-Onlineshops ein. Für Audiostreaming ist es noch deutlich weniger verbreitet als MP3 und weniger universell abspielbar. Der ORF wird diese Entwicklung beobachten und AAC gegebenfalls wegen der höheren erzielbaren Tonqualität einsetzen.

FLAC ist ein weiterer freier Audiocodec und bietet eine verlustfreie Audiodatenkompression. Für das Streaming ist der Codec kaum geeignet.

HTML 5

Html 5 enthält ein <audio> Element, das für das Abspielen von Live und On Demand Audio benutzt werden kann. Allerdings ist die Situation in den verschieden Browser bei Audio noch weniger einheitlich als bei Video. Zudem wurde das <audio> Element von den meisten Browser-Herstellern im Vergleich mit dem <video> Element eher stiefmütterlich behandelt. Trotzdem kommt dieses Element für den ORF-Radioplayer zum Einsatz, zum Beispiel auf dem iPhone, wo kein Flash zur Verfügung steht. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Audio-Unterstützung der Browser im Laufe der Zeit weiter verbessert.


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